Geschichte

Kirchen und Klöster

Rund um die Genesungsheime für den Körper gibt es auch Heilorte für die Seele. Es handelt sich um zahlreiche Kirchen und Klöster, die sich in Vrnjačka Banja und dessen unmittelbarer Nähe befinden. Diese Kirchen und Klöster, Zeugen unserer Geschichte, sind Heiligtümer, in denen man die serbische Geschichte in einem Zuge nacherleben kann.

Die Kirchen:

Hram Rođenja presvete Bogorodice – Diese heilige Stätte wurde von Hadschi Jeftimije Popović, einem Propst aus Vrnjačka Banja, im Jahr 1834 während der Herrschaft des Fürsten Miloš Obrenović errichtet. Propst Jeftimije diente dieser Weihstätte ganze 47 Jahre. Er wurde an der Südseite der Kirche beigesetzt, wovon sein Grabstein zeugt.

An der Südseite der Kirche befindet sich eine Gedenktafel für die serbischen Kämpfer von Thessaloniki, die in den Kriegen 1912–1918 ihr Leben für den Glauben und das Vaterland ließen. Die Ikonostase ließ Jovan Kujundžić, ein Kaufmann aus Belgrad, im Jahr 1875 aufstellen. Die Kirche ist dem Patrozinium der Geburt der Heiligen Gottesmutter Maria geweiht – Mariä Geburt am 21. bzw. 8. September, was durch ein wunderschönes Mosaik oberhalb der Eingangspforte belegt ist. Die Kirche wurde zweimal (jeweils 1936 und 1973) in ihrer Länge erweitert. Das gegenwärtige Aussehen westseitig ist dem verstorbenen Dr. Dragomir Tadić, einem Architekten aus Belgrad, zu verdanken. Der Sommer-Schutzpatron – „litija“ ist am 28. Juli – die Heiligen Märtyrer Quiricus und Julitta.


Crkva Živonosni Istočnik presvete Bogorodice – Die Grundmauern der Kirche, die sich im Zentralpark von Vrnjačka Banja befindet, wurden 2012 vom Bischof von Žiča Hrizostom eingeweiht. Die Kirche wurde 2020 fertiggestellt und geweiht. Das Projekt für die Kirche wurde vom Architekten Dimitrije Lj. Marinković ausgearbeitet.

Crkva Živonosni Istočnik presvete Bogorodice


Crkva Svetog Save u Gračacu – Das Dorf Gračac in der Gemeinde Vrnjačka Banja ist ein sehr altes Dorf im Landkreis Raška. Im Areal dieses Dorfes wurden Überreste gefunden, die unmissverständlich darauf hindeuten, dass das heutige Dorfgebiet schon von den alten Römern besiedelt war. Das Dorf Gračac liegt im Gebirge Goč, rund 4 Kilometer von der Landstraße Vrnjačka Banja – Kraljevo entfernt. Eine Legende besagt, dass die Dorfkirche, St. Sava-Kirche, schon zu Savas Zeiten erbaut wurde sowie dass der Heilige Sava höchstpersönlich zusammen mit seinem Vater Stefan Nemanja am Bau der Kirche beteiligt war. Jedenfalls ist die Kirche in Gračac, die Savas Namen trägt, ihm gewidmet.

Wenn man den Legenden glauben darf, ist die Kirche sogar älter als das Kloster Žiča und feierte demnach ihr 800-jähriges Jubiläum im ausgehenden 20. Jahrhundert. Die Kirche ist im Laufe der Geschichte vielfach zerstört worden,so dass heute keine genauen Belege über ihre Entstehung und die Stifter vorliegen. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts blieben von der Kirche nur die Grundmauern erhalten, auf denen im Jahr 1812 eine neue Kirche errichtet wurde. Gračacs Priester Radovan Šućurević ließ diese Kirche 1842 erneuern. Heute wird die Kirche von der Denkmalschutzbehörde der Stadt Kraljevo verwaltet. Gegenüber dieser heiligen Stätte befindet sich die 1909 gebaute Grundschule, die renoviert wurde und in der sich heute ein Museum befindet.                 

Die Klöster:

Manastir Svete Petke in Stubal ist 7 Kilometer von Vrnjačka Banja entfernt. Es liegt am Abhang des Gledić-Gebirges und ist am einfachsten aus dem Dorf Ugljarevo über die Westliche Morava zu erreichen.

Svete Petke

Ljubostinja – Das Kloster Ljubostinja ist 16 Kilometer von Vrnjačka Banja entfernt. Es ist am besten über Trstenik und das Dorf Grabovac erreichbar.

Ljubostinja


Žiča – Das Kloster Žiča ist 32 Kilometer von Vrnjačka Banja entfernt. Es ist am besten über die Straße nach Mataruška Banja erreichbar.

Žiča

Studenica – Das Kloster Studenica ist ca. 80 Kilometer von Vrnjačka Banja entfernt. Es ist am besten über Mataruška Banja entlang der Ibar-Fernstraße bis zum Ort Ušće erreichbar, an dem sich die Straße gabelt und direkt zum Kloster führt.

Studenica